Wo endet die Nebeldecke? SunCatcher analysiert 642+ Live-Webcams und zeigt, welche Bergkameras über dem Nebelmeer in der Sonne stehen.
Hochnebel (oder Hochnebeldecke) ist das typische Herbst- und Winterphänomen im Schweizer Mittelland. Kalte Luft liegt unter warmer — eine sogenannte Inversionswetterlage. Die Feuchtigkeit kondensiert zu einer geschlossenen Nebelschicht, die von oben als Nebelmeer erscheint. Die Obergrenze dieser Schicht — die Nebelobergrenze — liegt meist zwischen 700 und 1'500 m.
Darüber: strahlend blauer Himmel. SunCatcher zeigt dir in Echtzeit, welche Bergkameras gerade über dieser Grenze stehen und Sonne sehen — ohne Prognosemodell, direkt aus dem aktuellen Webcam-Bild.
Bei einer Nebelobergrenze zwischen 800 und 1'200 m sind folgende Standorte häufig in der Sonne: Uetliberg (869 m), Gurten (858 m), Napf (1'408 m), Chasseral (1'607 m), Rigi Kulm (1'797 m), Pilatus (2'119 m), Säntis (2'502 m). Welche davon heute tatsächlich Sonne haben, zeigt die Live-Karte.
Die Nebelobergrenze schwankt typischerweise zwischen 700 und 1'500 m. SunCatcher zeigt, welche Webcams über der Grenze Sonne sehen — daraus lässt sich die aktuelle Höhe direkt ablesen. Aktuell stehen 138 Kameras in der Sonne.
Bei starken Inversionen (typisch Oktober–Februar) kann die Nebelobergrenze auf 600–800 m sinken. Dann sind bereits Uetliberg und Gurten über der Nebeldecke. An schwachen Nebeltagen liegt die Grenze höher bei 1'200–1'500 m.
Ja. Hochnebel im Alpenvorland ist ein DACH-weites Phänomen. SunCatcher analysiert auch Webcams in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Bayern — auf der gleichen Karte, mit der gleichen KI-Analyse.